Preissteigerung

innerhalb von 8,5 jahren stieg der preis von ca. 195,- auf 207,-. Blöd nur, dass die 195,- noch D-Mark waren und die 207,- Euronen sind. Der preis um den es sich hier handelt, sind die nicht vorhanden studiengebühren in form des semesterbeitrags. 207,-€ sind für studenten ne ganze stange geld, wenn da jetzt noch 300€ oder 500€ studiengebühren draufkommen wirds für einiger unerschwinglich ihre kinder studieren zu lassen. Aber das interessiert die entscheidungstragenden totalversager, die selber jahrelang umsonst und vorallem kostenlos studiert haben, nicht.

Übrigens, das ist eine steigerung um insgesamt 102% also ca 12% pro jahr. Wer rechnet eigentlich immer diese schönen inflationswerte aus, die um den faktor 10 niedriger sind?

3 Kommentare zu „Preissteigerung“

  • Hannibal:

    Der größte Teil des Geldes geht ja aber an die DVB, und dafür kriegst du ein Semesterticket, was verglichen mit ‘ner Monatskarte ein Schnäppchen ist.
    Ok, der Rest versickert dann im Sumpf des Studentenwerkes, aber insgesamt ist es doch noch ein faires Angebot. Sozusagen ein Angebot bei dem man nicht Nein sagen kann ;-)

    Bei der Inflationsrate frag ich mich allerdings auch wie das sein kann, aber ich vermutet mal daß es daran liegt, daß der Warenkorb der zur offiziellen Berechnung herangezogen wird mit meinem persönlichen überhaupt nicht übereinstimmt.

  • Hannibal:

    Falls ich die Farbtafel hier richtig deute, ist das Bildungswesen tatsächlich der Teilbereich in dem die Preissteigerung am größten ist.
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f5/Preisindex_brd_09.png

    Vielleicht solltest du dich mehr auf “Nachrichtenübermittlung” spezialisieren :-)

  • der großteil ging schon immer fürs semesterticket drauf, nur wird der großteil immer größer, dabei fahren die bahnen in den schulferien immernoch nur aller 15min, in der neustadt steht man noch immer im stau und die klimaanlagen in der s-bahn tun alles mögliche, aber nicht kühlen.
    Wobei die letzte preissteigerung aber darauf zurückzuführen ist, dass man als student jetzt weiterhin den kompletten vvo nutzen kann und zusätzlich innerhalb von sachsen zug fahren kann (außer ICE, IC oder so.). Aber wem nützt das schon – außer der DB, weil vllt 10% der studenten das nutzen aber 100% das bezahlen müssen.
    Bildung und verkehr (ich nehme mal an, die meinen damit fortbewegung) sind die beiden preistreiber – das kommt beides im semesterticket und studiengebühren zusammen. Toll, dass es mal wieder die trifft, die kein geld haben.

Zeitliches
  • Renovierung Wohnung:
    vor 23 Tagen, 21 Stunden
  • Vorlesungsbeginn:
    in 25 Tagen, 17 Stunden
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